Archiv für den Monat März 2012

Perlpunkt

Zur Zeit blicke ich in die Zukunft, aber auch gewisse Rückblicke sind wichtig. Die Musik soll weiterhin einen großen Platz in meinem Leben einnehmen. Vor zehn Jahren habe ich die Hauptrolle in einem Kindermusical gesungen. Hier ein Link zu einem Song aus dem Musical Perlpunkt.

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Mediennacht 2010 – Augmented Reality

Bei Vimeo bin ich auf einen Showreel von Franz Jänich gestoßen. Der Showreel zeigt, welche Visual Effects Franz für die Einspieler der Mediennacht 2010 produziert hat. Mich freut, dass er auch den „Augmented Reality“-Teil verwendet, den er für meinen Einspieler „Kontaktlinse mit Zusatzinformationen“ erstellt hat. Er zeigt, wie der Träger der Kontaktlinse die Welt um Zusatzinformationen erweitert wahrnimmt – zu sehen zwischen 00:30 bis 00:45

Spannendes Finale an der Reaktionswand

Mein Ex-Kommilitone Thomas und ich haben auf der CeBIT die tWall entdeckt, eine Reaktionswand aus Mittweida, produziert von IMM. Die tWall hat es schon in die Gameshow „Schlag den Raab“ geschafft und ist ein richtiger Exportschlager. Im Video seht ihr, wie knapp die Entscheidung zwischen uns beiden war und könnt euch über IT-Berufe auf der CeBIT informieren. Thomas gehört zum Team von OTTO und hat den Karrierebereich auf der CeBIT unter die Lupe genommen. Die knappe Entscheidung seht Ihr bei 5min 24sek.

Am Samstag, 17. März läuft übrigens die nächste Ausgabe der Show.

Gesichtserkennung auf der CeBIT

Mit Gesichtserkennungssoftware sind Emotionen vom Gesicht ablesbar, sogar Altersgruppe und Geschlecht werden erkannt.

Da schaue ich aber überrascht! Am Stand des Frauenhofer IIS auf der CeBIT wurde eine Software zur Gesichtserkennung gezeigt, auch um vor Gefahren im Umgang mit privaten Informationen hinzuweisen.

Wer die Software, sie hört auf den Namen SHORE, mal ausprobieren möchte, hat hier die Chance dazu:

http://www.iis.fraunhofer.de/bf/bsy/download/shore/

Gamification des Bachelorstudiums

„Das ganze Leben ist ein Quiz und wir sind nur die Kandidaten“ - 
diese Songzeile von Hape Kerkeling zeigt, dass das Leben als Spiel 
zu verstehen ist, bei dem man mal gewinnt und mal verliert.
Aber ist das wirklich so? Kann beim Leben wirklich immer in
Win und Fail unterschieden werden? Gibt es im Leben so einfache 
Belohnungssysteme wie im Spiel?
Doch zunächst zurück zu meiner Abschlussarbeit, denn diese hat mich
auf das Thema „Gamification“ gestoßen. Neben den fachlichen
Erkenntnissen – es ging um das mittlerweile eingestellte
Video-on-Demand-System "Bitbop" - habe ich vor allem Dinge
über mich selbst erfahren. So habe ich gelernt, auf welche Dinge
ich mehr Wert legen muss, wie ich mich besser organisieren kann.

Um es konkret zu machen, es ist wichtig, dass sich ein
"Bachelor-Arbeiter" stark auf folgende Punkte konzentriert,
wenn er mit einer Firma zusammenarbeitet:

- Inhaltlich auf ein konkretes Thema festlegen
- Kritischen Abstand trotz Zusammenarbeit mit Firma wahren
- Firmen-Selbstanspruch und Wirklichkeit vergleichen

Mir ist es in dieser Zeit etwas schwer gefallen, das freie Schreiben
und das wissenschaftliche Belegen, also spezielldie korrekte Zitierweise,
unter einen Hut zu bekommen. Ich leide nie an einer sogenannten
"Schreibblockade", viel mehr habe ich sehr viele bunte Ideen
zu einem Thema, es ist dann nur manchmal müßig, die alten Theorien
durchzukauen. Mir ist klar, dass Wissenschaft schwer bei null anfangen
kann, aber ich arbeite eben gern eigene Ideen aus, lasse die Gedanken
fließen. Dies führt manchmal dazu, dass ich etwas aufschreibe, dass ich
einfach weiß, (z.B. Wasser besteht aus Sauerstoff- und Wasserstoffatomen),
dann aber noch zwanghaft Belege gefunden werden müssen. Dies kann blockieren.

Was ist noch wichtig? Ein besseres Zeitmanagement. Dinge wie Formatierungen,
das Hineinsetzen des Erarbeiteten in ein Text-Korsett und das anschließende
Schluss-Layout haben dann doch einen großen Zeitfress-Faktor.
Darüber muss man sich im Klaren sein. Schlau ist es natürlich,
gleich von Beginn mit den Vorlagen zu arbeiten. Aber wer macht das schon?
Ich habe dezentral gearbeitet, Manches habe ich online "in der Cloud"
geschrieben, Manches direkt auf dem m Laptop. Bei mir hat die stressige Zeit
kurz vorm "Redaktionsschluss" dazu geführt, dass ich mich in ein Hotelzimmer
in meinem Studienort Mittweida einmieten musste, um komplett "unterzutauchen"
und in Ruhe, mit ausgeschaltetem Handy, noch rechtzeitig die Arbeit abzugeben.
Trotz des Drucks war dies jedoch wichtig und hat die Arbeit in die richtige
Endform gebracht. Zum Schluss mobilisiert sich alles in einem und dann ist
man froh, wenn man die Arbeit in den Druck geben kann, denn einmal im Druck
kann es nicht mehr so leicht gestoppt werden. Aber das Gedanken-Karrussell
dreht sich nicht mehr so schnell.

Und hier kommt der Schluss zum Thema dieses Posts: Gamification.
Hiervon spricht man ja, wenn das Leben um Belohnungssysteme erweitert wird,
praktisch wie ein Spiel. Der Patient bekommt einen Bonus, wenn er regelmäßig
zur Vorsorgeuntersuchung bekommt, beim Einchecken an Orten in „Foursquare“
bekommt man Belohnungen, Badges. Solch eine Belohnung ist wichtig für uns,
damit wir immer wieder motiviert sind. Es ist schlichtweg wichtig fürs Gehirn.
Um es mit dem Bild des Spiels „Cut the rope“ zu sagen:
wir brauchen immer eine Süßigkeit, die uns vor dem inneren Auge ganz nah
scheint und die wir essen wollen. Einen Anreiz. Eine Belohnung. 

Bei meiner Arbeit ist mir aufgefallen, dass ich über ein Vierteljahr an
Themenfindung und -umsetzung saß, aber die erste richtige Belohnung
dann erst die Abgabe war. Dazwischen war nicht viel. Deshalb ist es
bei einer größeren Arbeit – egal ob im Studium oder auf Arbeit
oder sonstwo im Alltag – wichtig, sich kleine Zwischenziele,
kleine Süßigkeiten zu legen. So ist es möglich, kapitelweise vorzugehen
oder Rücksprache mit dem Betreuer zu halten und sich dadurch zu belohnen.
Nachdem ein wichtiger Zwischenschritt erreicht ist, kann auch mal lecker
gegessen werden oder man trifft Freunde, die man zwischenzeitlich
vernachlässigt hat.

Bei meiner Arbeit hatte ich alles auf eine Karte gesetzt,
habe mir die Belohnung erst zum Schluss geholt.
Dieses Blogpost soll aber als Plädoyer für mehr Belohnungen,
ein Plädoyer für die Gamification des Studiums sein.

Danke!

Über dieses Video habe ich mich sehr gefreut. Und über den Grund erst recht: ich habe meinen Bachelorabschluss in Medienmanagement! 🙂